Mein Blog 

Hier in meinem B L O G möchte ich dich mit auf meine Reise nehmen und dir mehr Einblicke in mein Künstlerleben schenken möchte. Dieser Blog ist gestartet auf dem Weg nach Südfrankreich, wo ich malen, schreiben und komponieren wollte. Warum ich dennoch eine BLOG Pause hatte und früher als geplant aus einem guten Grund zurück bin, ließt du alles hier.

Viel Freude,

Über Mich  – Yvonne Lamberty

„In den Tiefen deines Selbst ist eine ganze Welt verborgen… … besagt ein Indisches Sprichwort. Zu den Tiefen meines Selbst fand ich schon sehr früh einen ganz besonderen Zugang. Ich war noch ein kleines Mädchen, als ich ein Nahtod-Erlebnis hatte. Ein Erlebnis, so einschneidend und berührend, dass ich es bis heute nicht vergessen habe: Es war, als würde sich für einen kurzen Moment ein Tor in eine andere Welt öffnen. Eine Welt, die mir irgendwie sehr vertraut war. Ich sah ein Licht, von dem eine große Kraft ausging. Es zog mich magisch an. Es fühlte sich wie „nach Hause kommen“ an. Doch es war noch zu früh, in diese Welt „zurückzukehren“. Dennoch prägten mich diese Momente sehr und ich begann schon sehr früh, mir die Frage zu stellen, wo ich herkomme und wer ich bin.

Diese andere Welt, sie ließ mich nicht mehr los. Auch, wenn ich noch hier lebte, so lud sie mich immer wieder ein, sie zu besuchen – auch in meinen Träumen. Denn ein bestimmter Traum in meiner Kindheit wiederholte sich oft und führte mich zu einem großen weißen Schloss. Immer und immer wieder besuchte ich es in meinen Träumen. Und erst Jahre später entdeckte ich, dass ich im Traum das Taj Mahal gesehen hatte. Durch Visionen aus meinem Nahtoderlebnis , die sich in der Zukunft offenbarten und auch Träume die zu realen Botschaften wurden, schärfte ich immer mehr meine Sinne. Ich bewahrte mir den Instinkt, den Glauben und das Vertrauen dieser Intuition zu folgen. Diese bewiesen sich als die besten Wegweiser meines Lebens.

Der Weg meiner Kindheit führte mich schon früh zum Ausdruck meiner Kreativität. Ob beim Malen, Singen oder Songs komponieren – ich konnte dort in eine Welt eintauchen, die voller Farben, Musik und Formen zu einem Ganzen verschmolz. Heute weiß ich, dass es dafür einen Begriff gibt: Man spricht von graphemischer und musikalischer Synästhesie, einer Verknüpfung der Sinne. Dabei sind bei mir Buchstaben, Zahlen und Melodien bestimmten Farben zugeordnet.

Ich war 11 Jahre alt, als ich intuitiv meine ersten Mandalas malte, frei aus der Hand, ohne Vorgabe oder Schablone. Wo dieses herkam, wusste in meiner Familie niemand. Ich wusste damals auch nicht, dass die Bilder, die ich intuitiv malte, Mandalas waren. Das symmetrische Kreisbild zog mich in seinen Bann. Es erinnerte mich an jene vertraute Welt, nach der ich mich so oft zurück- sehnte. Es war das Verschmelzen von Farben und Formen in einer geometrischen Harmonie, in der alles Eins war und im Zentrum zusammenkam. Ich vergaß Zeit und Raum und immer wenn ich malte, durchströmte mich ein großes Glücksgefühl. In mir kam ein starker Herzenswunsch, durch meine Bilder „zwischen den Welten“ zu vermitteln. Sie sind der Ausdruck von Glauben, Hoffnung und einem tiefen Vertrauen an die universelle Quelle in jedem von uns und die unerschöpfliche Kraft die uns beschützt und begleitet. Und so schließt sich heute der Kreis zur Entstehung meiner yandalas:

Mandalas die Dich im Zentrum zum Licht führen.