Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft

Hey du,

warum ich nun einen Blog schreibe? Das liegt daran, dass ich dich mit auf meine Reise nehmen will und dir mehr Einblick in mein Künstlerleben schenken möchte. Auslöser waren vermutlich die letzten drei Stunden vor meiner Bali-Rückreise. Eigentlich sollte ich „unserer“ sagen, aber im Gegensatz zu dem Buch EAT PRAY LOVE  haben mein Freund und ich uns auf Bali getrennt.

Maevy und ich im Auto

Ich war sehr glücklich mit ihm, und wir hatten zwei wundervolle, sehr harmonische Wochen. Jeder Tag war ein Geschenk. Aber als er mir drei Stunden vor der Abreise so aus dem Nichts heraus mitteilte, dass ihm das alles mal wieder „zu nah“ mit uns ist, beschloss ich, mich nicht länger in den Strudel seiner Beziehungsunfähigkeit ziehen zu lassen. Denn dieses schon wieder „Anziehen und Abstoßen“ hat in dem Moment verbrannte Erde in meinem Herzen hinterlassen. Auf einen Schlag hatte ich keine Liebe mehr für ihn, und ganz wichtig zu erwähnen… auch keinen Hass. Ich kam zurück aus Bali und wunderte mich in den ersten Wochen, dass ich ihn überhaupt nicht vermisse. So gar nicht. Null. „Wie kann das sein“ dachte ich und ich fragte mich auch, ob ich etwas unterdrücke oder einfach eine saugute Resilienz habe, vielleicht auch gesunde Selbstliebe. Aber wie sagte Dali einst so schön:

„Am liebsten erinnere ich mich an die  Zukunft“

Und genau hier startet mein Blog. Denn auf so verbrannter Erde im Herzen ist ja auch wieder Platz für etwas Neues! Irgendwie fühlte sich dieser Platz in mir auf einmal rieeeeesiiig an. Mein Herz hatte kein Vermissen, keine Wut, keine Enttäuschung, keine Trauer. Da war nix… außer einer dicken fetten schönen Flause im Kopf wie: „Ach, jetzt könnte ich doch mal wirklich einfach für eine gewisse Zeit mit dem Auto in den Süden fahren…Richtung Südfrankreich, Italien oder Spanien und dort nur Schreiben, Malen und Singen…“ Dann kamen natürlich Fragen in meinem Kopf auf wie: „ist das jetzt ein Fliehen?“ oder „ das kannst du nicht, du hast ja Aufträge zu malen!“ bis hin zu „das kann ich meiner Katze Maevy (15) nicht antun“. Ich kürze diesen inneren Schweinehund-Prozess jetzt an dieser Stelle ab und kann dir mitteilen… ich mach’s. Mein Motto: Wenn man will, dann kann man das auch!

Bis auf eine Person – für die ich ein Original Yandala malen sollte – haben alle Anderen mit Liebe und Verständnis reagiert und mir gesagt, sie freuen sich auch noch, wenn ich später für sie male. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön, wenn das einer von ihnen liest.

Meine Eltern freuen sich, wenn meine Katze Maevy zu Besuch ist und mein streunender Kater Adam liebt Alle auf dem Hof hier und er ist bestens versorgt. Ob mit Essen oder Streicheleinheiten.

Als ich fest entschlossen war zu reisen und dabei zu schreiben und zu malen, hatte ich mal wieder eine kollektive Kollision mit dem Universum. Aber dazu komme ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Das erste Ziel ist meine Heimat, die Mosel-Eifel. Alles andere plane ich nicht. Ich werde mich von meinen Instinkten und meiner inneren Stimme leiten lassen. Und ich werde dich dabei mit auf meine Reise nehmen – in meinen Bilder, Gedanken, Songs und Emotionen.

Ganz liebe Grüße,

Deine Yvonne

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